Cortisonglaukom

 

 

Das Glaukom wird im Volksmund auch als „Grüner Star“ bezeichnet. Es ist durch eine Steigerung des Augeninnendrucks gekennzeichnet. Aufgrund des erhöhten Augeninnendrucks kommt es zu einer Schädigung des Sehnervs. Deshalb kommt es zu Ausfällen des Gesichtsfelds.

 

Insgesamt handelt es sich beim Glaukom um einen Sammelbegriff verschiedener Erkrankungen. Im Groben lassen sich primäre Glaukome - die spontan entstehen - von sekundären Glaukomen - die als Folge einer Erkrankung zu werten sind - unterscheiden.

 

Das Cortisonglaukom gehört in die Gruppe der sekundären Glaukome. Es entsteht durch die Gabe von Kortiko-Steroiden. Die Einnahme muss hierbei über eine längere Zeit erfolgen. Beim Cortisonglaukom erhöht sich der Kammerdruck infolge einer Ablagerung von Schleimbestandteilen im Kammerwinkel. Der Kammerwinkel ist eine Station, die das Kammerwasser passieren muss, um abgeführt zu werden. Durch die Schleimbestandteile kann das Kammerwasser nicht mehr ausreichend abgeführt werden. Da die Menge des nachströmenden Wassers höher ist als die abgeführte Menge, steigt der Augeninnendruck. Die Folge ist der „Grüne Star“, der durch seinen Auslöser bedingt diesen Namen trägt.

 

Von der Erkrankung sind vor allem Menschen betroffen, die eine hohe Myopie vorweisen, die aufgrund einer refraktiven Laseroperation entstehen. Die Therapie besteht im Absetzen der Medikamente die zur Erkrankung führen. In der Regel sind Augentropfen der Auslöser für das Cortisonglaukom, seltener die systemische Gabe der Medikamente.

 

 

 

 

 

 

 

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