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Augenallergie

 

 

Allergien treten zwar vermehrt im Frühjahr auf, haben aber letztlich das ganze Jahr hindurch "Saison": schon im Januar beginnt die Blüte von Hasel und Erle, gefolgt von Pappel, Weide und Birke bis zum Frühsommer, dann blühen die Gräser bis in den Oktober hinein. Besonders gefährlich - auf Grund des extrem hohen Allergiepotenzials - ist die Ambrosie: eine einzige Pflanze setzt bis zu 1 Milliarde (!) Pollen frei, wobei lediglich 5-10 Pollen pro Kubikmeter genügen, um starke allergische Beschwerden auszulösen.

 

Hier können Sie den aktuellen Tagesverlauf des Pollenfluges in Ihrer Region erhalten. Es werden die Pollen mit der höchsten Belastung angezeigt. Mit Klick auf die jeweilige Pollenart wird die Pollenbelastung nach Uhrzeit ermittelt. Sie brauchen lediglich Ihre Postleitzahl einzugeben, um die entsprechenden Daten abzurufen. Dieser Service wird von unserem Partner, Bausch & Lomb,  zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 


Aktuelle Pollendaten nach PLZ und Uhrzeit abrufen

 

 

 

 

Auch in den Wintermonaten haben viele Allergiker mit Beschwerden zu kämpfen, nämlich dann, wenn sie unter ganzjährigen Allergieformen leiden, z. B. Hausstaub-, Tierhaar-und Schimmelpilzallergien. Heuschnupfen, Asthmabeschwerden und vor allem juckende und tränende Augen machen den Betroffenen stark  zu schaffen.

 

So wie jede Allergie ist das "Allergische Auge" eine direkte Folge der krankhaften Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte, körperfremde Auslöser, so genannte Allergene. Unter dem Begriff "Allergisches Auge" wird im täglichen Sprachgebrauch die allergische Bindehautentzündung (Konjunktivitis) verstanden. Meist leiden die Betroffenen gleichzeitig unter der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen). Beim Auge sind vor allem die Bindehaut (Konjunktiva) und die Augenlider betroffen. Das Immunsystem des Allergikers ist nicht etwa zu schwach, sondern wehrt mit großem Aufwand körperfremde Stoffe ab, die eigentlich unschädlich sind, wie zum Beispiel Blütenpollen.

 

 

Wie bei jeder Allergie unterscheidet man auch bei der allergischen Konjunktivitis zwei Phasen während der Krankheitsentwicklung:

 

1. die Sensibilisierungsphase
2. die Reaktionsphase.

 

 

Der erste Kontakt mit einem Allergen in der zunächst nicht spürbaren "Sensibilisierungsphase" führt normalerweise zu keinen Symptomen. Wenn das Allergen auf die Schleimhäute gelangt, wird es von bestimmten Immunzellen zunächst als fremd erkannt. Durch weitere biochemische Signale produzieren die Immunzellen dann Abwehrstoffe (Antikörper) gegen den vermeintlichen Eindringling.

 

Die Antikörper besetzen wiederum die Bindungsstellen auf einem speziellen Zelltyp, den Mastzellen. Bei einem neuen Kontakt mit dem Allergen kommt es dann zu einer starken immunologischen Reaktion gegenüber dem "Eindringling". In dieser "Reaktionsphase" binden die Allergene an die bereit stehenden Antikörper auf den Mastzellen. Dabei bindet ein Allergen über mehrere Bindungstellen an die Antiköper und kann somit eine Brücke zwischen den Antikörpern auf der Zelloberfläche herstellen (sog. "Brückenbindung"). Auf dieses Signal hin setzt die Mastzelle aus ihren intrazellulären Speichern, den so genannten Granula, vorgefertigte Signalstoffe frei.

 

Einer dieser Signalstoffe ist das Histamin. Es verteilt sich in die benachbarten Gewebe und verursacht dort innerhalb von wenigen Minuten eine Entzündung mit Juckreiz, Schwellungen und Rötung. In den Augen bewirkt Histamin auch starken Tränenfluss, während es in der Lunge zu starker Schleimentwicklung und krampfartiger Kontraktion der Bronchialmuskeln führt. Die so genannte "allergische Sofortreaktion" ist eingetreten. Wenn diese sehr stark ist und den gesamten Körper betrifft, so kann dieser "allergische Schock" (=anaphylaktischer Schock) mit Atemnot, Weitung der Blutgefäße und Blutdruckabfall lebensbedrohlich werden. Natürlich verläuft die Sofortreaktion in den meisten Fällen sehr viel moderater und klingt nach einigen Stunden wieder ab. Allerdings bleiben die Symptome deutlich länger präsent: Zum einen bleibt der Betroffene den auslösenden Allergenen meist weiterhin ausgesetzt. Zum anderen folgen dieser Sofortreaktion nachgelagerte Spätreaktionen, da Histamin die Produktion weiterer Entzündungsmediatoren bewirkt, welche die typischen allergischen Symptome wie juckende, tränende Augen und Schwellungen aufrecht erhalten.

 

Für das Verständnis der allergischen Konjunktivitis ist wichtig, dass nicht das Allergen selbst das Auge reizt, sondern dass eine immunologische Kettenreaktion in Gang kommt, die schließlich mit einer allergischen Konjunktivitis oder anderen allergischen Erkrankungen (zum Beispiel Heuschnupfen, Asthma etc.) endet. Dies ist vor allem für die Wahl der medikamentösen Therapie, die sich deutlich vom Behandlungsansatz des "Gereizten Auges" unterscheidet, von Bedeutung. Aggressive Luftschadstoffe, Zigarettenrauch oder staubige Luft können allergische Augen noch zusätzlich reizen.

 

 

Zusammenfassung:

 


Das "Allergische Auge" ist eine allergisch bedingte Bindehautentzündung. Es äußert sich durch juckende, tränende und gerötete Augen, die anschwellen, sich entzünden und Schmerzen bereiten können. Das "Allergische Auge" ist eine Entzündung infolge einer komplexen immunologischen Überreaktion.

 

 

 

 


Epidemiologie

 


Allergien gehören zu den häufigsten Erkrankungen in den entwickelten Industriestaaten. Etwa jeder dritte Bundesbürger leidet an einer Allergie und die Tendenz ist noch immer steigend. Der Heuschnupfen kommt dabei am häufigsten vor, wobei Männer und Frauen etwa gleich betroffen sind und tendenziell auch zunehmend ältere Personen ab dem 50. Lebensjahr erstmalig erkranken. Meist sind die Augen - in Form einer allergischen Bindehautentzündung - mitbetroffen.

 

Die allergisch bedingten Erkrankungen Heuschnupfen, Asthma bronchiale und Neurodermitis werden unter dem Begriff "Atopie" zusammengefasst. Allergische Reaktionen auf Nahrungs- und Arzneimittel sowie Kontaktallergien, zum Beispiel die verbreitete Nickelallergie (z. B. infolge des Tragens nickelhaltigen Mode-Schmucks), sind weitere verbreitete Allergieformen.

 

Allergien nehmen weltweit immer mehr zu. Die Ursachen dafür sind noch nicht zweifelsfrei geklärt. Die Wissenschaftler haben jedoch eine deutliche Beziehung zwischen Erkrankungshäufigkeit und Industrialisierungsgrad festgestellt. Die Vermutung liegt also nahe, dass es die "künstlichen" Schadstoffe sind, die den Organismus verstärkt belasten. Zudem halten sich die Menschen der "modernen Industriegesellschaft" heutzutage immer öfter in geschlossenen Gebäuden auf. Untersuchungen aus den USA haben ergeben, dass sich Kinder bis zu 23 Stunden in Schulräumen oder im elterlichen Haus aufhalten. Deshalb sind sie einem anderen Mikroklima und in zunehmendem Maße den Innenraum-Allergenen ausgesetzt. Vor allem Speichel an Tierhaaren und Hausstaubmilben gehören hier zu den wesentlichen Auslösern allergischer Reaktionen. Neuere Studien zeigen außerdem, dass z. B. Zigarettenrauch die allergischen Symptome verstärken kann.

 

Erwiesenermaßen gibt es auch eine genetische Vorbelastung für das Entstehen von Allergien. Kinder, deren Eltern beide an der gleichen allergischen Erkrankung leiden, haben ein ungefähr 80-prozentiges Risiko, selbst eine Allergie zu bekommen! Die weltweit rasche Zunahme allergischer Erkrankung hat möglicherweise auch damit zu tun, dass mit dem Zurückdrängen klassischer Infektionskrankheiten das Immunsystem fehlgeleitet wird. Als weitere mögliche Ursache für das in den vergangenen Jahren deutlich häufigere Auftreten allergischer Beschwerden muss eine größere Pollenmenge und eine immer längere Blühperiode vieler mitteleuropäischer Pflanzen im Rahmen klimatischer Veränderungen angesehen werden. Allergiker sind daher heutzutage deutlich länger ihren auslösenden Allergen ausgesetzt.

 

 

Zusammenfassung:

 

 

Etwa jeder dritte Bundesbürger leidet unter einer Allergie. Die Tendenz ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts stark steigend. Schätzungsweise ein Drittel der Betroffenen hat eine allergische Konjunktivitis (Bindehautentzündung).

 

 
 

 


Symptome
 

 

Frühphase: Juckreiz, gerötete Äderchen der Bindehaut, tränende Augen, Ödembildung (Schwellung)

 

Spätphase: anhaltende Rötung und Schwellung, Entzündung, Schmerz, Fremdkörpergefühl, Lichtempfindlichkeit der Augen, Abgeschlagenheit

 

 

Zusammenfassung:

 


Das "Allergische Auge" äußert sich durch stark gerötete Augen, einem Brennen und den für die meisten allergischen Erscheinungen typischen Juckreiz. Auffallend ist die übermäßige Produktion von Tränenflüssigkeit. Häufig ist das "Allergische Auge" mit einer Rhinitis (Heuschnupfen) verbunden. Wesentlicher Auslöser der allergischen Reaktion ist der Botenstoff "Histamin".

 
 

 

 


Auslöser

 


Der größte Teil der Allergene, die das Auge betreffen, sind Blütenpollen. Es ist jedoch nicht möglich vorherzusagen, wogegen ein Betroffener genau allergisch reagieren wird. Meist weiß der Betroffene auf Grund seiner langjährigen Erfahrung mit der Allergie selbst am besten, wann "seine allergische Saison" beginnt. Menschen mit einer Veranlagung für Haselnusspollen sind zum Beispiel zwischen Januar und April besonders gefährdet. Reagiert der Betroffene hingegen auf Gräserpollen allergisch, hat er zwischen Mai und August mit den Symptomen zu kämpfen. Sind Beifußpollen das auslösende Allergen, ist der Spätsommer die Zeit der stärksten allergischen Symptome. Lediglich November und Dezember sind nahezu pollenfrei.

 

Natürlich spielen neben Pollen bei der Allergie noch eine Vielzahl weiterer Auslöser eine Rolle. Sehr bekannt sind z. B. Nahrungsmittelallergien oder Hausstauballergien, bei der in Wirklichkeit eine Allergie gegen die Absonderungen der in allen Polstermöbeln im Haus millionenfach lebenden Hausstaubmilbe vorliegt. Auch Speichelproteine von Tieren, die an deren Haaren haften, sind häufige Allergie-Auslöser, nicht aber - wie fälschlicherweise oft angenommen die Tierhaare selbst. Sie haften dem Fell infolge des Beleckens an. Katzenhaarallergien sind besonders hartnäckig.

 

Trotz Abschaffung des Tieres und einer nachfolgenden Grundreinigung der Wohnung hat der Allergiker in den meisten Fällen weiterhin mit seinen Allergiesymptomen zu kämpfen. Mittlerweile gibt es neue Katzenrassen-Züchtungen aus den USA, die angeblich "allergikergeeignet" sind - ein kleiner, wenn auch teurer Hoffnungsschimmer für alle Katzenallergiker, die nicht auf ein Haustier verzichten möchten.

 

Eine ebenfalls häufige Form einer ganzjährigen Allergie ist die Schimmelpilzallergie. Betroffene sollten darauf achten, Ihre Wohnung regelmäßig ausreichend zu lüften, um der Bildung von Schimmelpilzen vorzubeugen. Zimmerpflanzen sollten möglichst komplett aus dem Schlafzimmer verbannt werden, da die Blumenerde oft ein guter Herd für Schimmelpilze ist. Will man im Schlafzimmer nicht auf Pflanzen verzichten, sollte man sie nur in Hydrokultur pflanzen.

 

Menschen können auf beinahe alles allergisch reagieren. Besonders "eindrucksvoll" ist die Nickel-Allergie. Hier zeichnen sich die typischen Nickelknöpfe von Jeans meist als kreisrunde Rötung auf der Haut ab. Allerdings ist die Nickelallergie in der Regel kein typischer Auslöser für eine allergische Konjunktivitis.

 

Anders hingegen bestimmte Konservierungsstoffe - eigentlich der Inbegriff von Sauberkeit und Hygiene - die sehr wohl eine Allergie mit Augenbeteiligung verursachen können (z. B. in Augen-Make-up).

 

Der Pollenflug variiert über den Tagesverlauf und unterliegt naturgemäß starken regionalen Unterschieden. In ländlichen Gegenden findet er am stärksten in den frühen Morgenstunden zwischen drei und acht Uhr statt. Der Abend ist auf dem Land die pollenärmste Zeit. In den großen Ballungsräumen verlagert sich der Pollenflug um einige Stunden nach hinten, da sich Großstädte stärker aufheizen und besonders in der Tagesmitte lokale aufsteigende Luftströme verursachen.

 

 

Zusammenfassung:

 


Die Auslöser für ein "Allergisches Auge" und andere allergische Reaktionen sind meist Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben. Vor allem hinsichtlich der Pollen gibt es ein breites zwischen den Individuen variierendes Allergen-Spektrum.

 

 

 

 

 

Kreuzallergien

 


Wer unter dem Allergischen Auge und anderen allergischen Symptomen leidet, ist mit einem weiteren Risiko konfrontiert: der Kreuzallergie. Genau genommen basiert dieses Phänomen auf einer Ähnlichkeit der molekularen Oberflächenstruktur verschiedener allergie auslösender Stoffe. Menschen, die zum Beispiel nach Kontakt mit Eichenpollen allergische Symptome entwickeln, tragen ein großes Risiko, später auch auf Birken-, Buchen- oder Pappelpollen allergisch zu reagieren. Dadurch kann sich das individuelle Allergen-Spektrum des Betroffenen ständig erweitern und die Zahl der möglichen Auslöser kann mit den Jahren zunehmen. Eine solche immunologische Kreuzreaktion ist sogar zwischen Allergenen ganz unterschiedlicher Herkunft möglich. Bekannt ist zum Beispiel, dass auch die Proteinstruktur von Pollen und den Bestandteilen einiger Nahrungsmittel einander stark ähneln und daher zwischen ihnen ebenfalls Kreuzallergien möglich sind.

 

 

 

 

 

Allergietest

 


Bei einem einfach durchzuführenden Hauttest werden die beim Betroffenen in Frage kommenden Allergene in die Haut der Körper zugewandten Seite des Unterarms eingerieben (Reibtest). Bilden sich an der betreffenden Stelle innerhalb von 20 Minuten gerötete Quaddeln, so ist der Test "positiv". Es lag also eine allergische Reaktion vor. Ein Nachteil dieses Tests ist seine relativ geringe Empfindlichkeit.

 

Verlässlichere Ergebnisse liefert der so genannte "Prick-Test". Dabei werden mehrere verschiedene Testlösungen mit den vermuteten Allergenen auf die Haut aufgetropft. Unmittelbar danach wird die Haut unter den Tropfen eingeritzt. Der winzige Einstich ist kaum schmerzhaft. Zur Kontrolle wird diese Prozedur an zwei weiteren Hautstellen mit einigen Tropfen Kochsalzlösung bzw. Histaminlösung durchgeführt. Die Kochsalzlösung verursacht normalerweise keine Reaktion.

 

Alle Einstichproben, die genauso aussehen, wie die Stelle, auf der die Kochsalzlösung geträufelt wurde, kommen daher als Allergene nicht in Betracht. Die Stelle, die mit Histamin benetzt wurde, weist immer eine allergische Reaktion auf. Das Aussehen aller Testeinritzungen wird nach etwa 15 bis 20 Minuten mit den beiden "Standards" Kochsalzlösung und Histamin verglichen. Je mehr die entstandene Rötung der Histamineinritzung ähnelt, desto "allergischer" war die Reaktion des Organismus.

 

Weil bei diesem Test die potenzielle Gefahr eines anaphylaktischen Schocks besteht, bei dem mit einem kritischen Blutdruckabfall und Atemnot gerechnet werden muss, bleiben die Betroffenen noch eine halbe Stunde nach Testende zur Kontrolle beim Arzt.
 

 

Zusammenfassung:

 


Die Diagnose "Allergisches Auge" ergibt sich oft bereits aus der Anamnese. Juckreiz und eine zeitliche Änderung der Beschwerden, je nachdem wie stark der Betroffene den Allergenen ausgesetzt ist, sind deutliche Hinweise auf eine allergische Konjunktivitis. Die Augenarztuntersuchung bzw. der Allergietest beim Allergologen sichert die klinische Diagnose und können wertvolle Hinweise zur Allergenvermeidung geben.

 
 

 

 


Therapie

 

 

Eine frühzeitige medikamentöse Behandlung der allergischen Symptome ist wichtig, damit sich die Erkrankung nicht unnötig verschlimmert und möglicherweise sogar einen chronischen Verlauf (z. B. Asthma) nimmt. Andere Alternativen gibt es kaum, denn die Meidung von Allergieauslösern (Karenz) ist in den meisten Fällen nicht möglich und eine Hyposensibilisierung oft nicht erfolgreich.

 

Für die medikamentöse Behandlung stehen lokale (topische) als auch orale (systemische) Präparate zur Verfügung. Die 1. Wahl zur Behandlung des Heuschnupfens sind lokal wirksame Antiallergika (z. B. Augentropfen, Nasensprays), die direkt an den betroffenen Schleimhäuten wirken und die allergischen Symptome schnell (in ca. 10 Min.) und wirksam bekämpfen. Ein weiterer Vorteil lokaler Antiallergika ist, dass der Organismus auf Grund der gezielten Wirkung an den Schleimhäuten kaum belastet wird - der Wirkstoff setzt gezielt an den Schleimhäuten an und geht nur in geringsten Mengen in den Blutkreislauf über, dadurch sind lokale Antiallergika sehr gut verträglich.

 


Orale Antiallergika (z. B. Tabletten) sind die 2. Wahl bei der Behandlung des Heuschnupfens. Denn im Gegensatz zu lokalen Antiallergika wirken Antihistaminika-Tabletten frühestens eine Stunde nach Einnahme und müssen über den gesamten Blutkreislauf im Körper verteilt werden, bevor sich ihre Wirkung entfaltet. Antihistaminika-Tabletten sind also nur sinnvoll, wenn durch lokale Antiallergika keine ausreichende Beschwerdefreiheit erzielt werden kann (als ergänzende Medikation zu Augentropfen oder Nasensprays oder wenn andere Organe als Augen und Nase (z. B. Haut) betroffen sind).

 

 

Zusammenfassung:

 


Bei der Therapie des "Allergischen Auges" sind lokal wirksame Antiallergika Mittel der 1. Wahl. Es wird entsprechend nationaler und internationaler Leitlinien bei geringen bis mäßigen Beschwerden mit Natriumcromoglicat, bei stärkerer und akuter Symptomatik mit Antihistaminika behandelt. In schwersten Fällen sind Glukokortikoide notwendig.

 

 

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Bausch & Lomb 

 

Augenallergie

 

 

 

 

 

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