Das Auge und unsere Traenen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tränen 

 

Tränen kommen geräuschlos und kullern dann als Tropfen über die Wange. Nicht selten mit einem Schluchzen und weinerlicher Stimme verbunden sind sie Ausdruck von Gefühlen. Beim Weinen beschleunigt sich Atmung und Herzschlag - der Blutdruck steigt.

 

Das gesunde Auge ist mit einem feuchten, keimtötenden  Tränenfilm überzogen, der es vor Austrocknung schützt und mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Die salzige Körperflüssigkeit wird ständig nachproduziert. Ohne Tränen würden die Zellen der Augenhornhaut trocken werden. Die Folge wäre das Nachlassen der Sehfähigkeit. Der Augenschlag verteilt die Tränenflüssigkeit über die Augen und schwämmt somit kleine Schmutzpartikel aus dem Auge. Dies geschieht über den Tränenkanal. Die so ausgeschwemmte Flüssigkeit gelangt in die Nasenhöhle.

 

 

 

 

Das Auge und unsere Tränen:

  

 

                                                          Tränen Tränengang Tränenpunkte Tränendrüse Tränensack

 

 

 

 

 

Die Tränenflüssigkeit

 

Nur ein optimal funktionierendes Tränenflüssigkeitsbildungs- und -ableitungssystem kann die vielfältigen Aufgaben für das Auge bestmöglich erfüllen:                                       

 

 

  •   Befeuchtung der Horn- und Bindehaut
  •   Zufuhr von Sauerstoff und Nährstoffen
  •   Ausgleich kleinerer Unebenheiten auf der Hornhaut
  •   Abwehr von Bakterien und Viren durch Enzyme und Antikörper
  •   Ausspülung von Fremdkörpern            

 


Der wässerige Teil von Tränen, diese wiegen ca. 15 Milligramm,  macht mit über 92 Prozent den größten Anteil der Tränenflüssigkeit aus. Der andere Bestandteil, die Muzinschicht, ist schleimig und sichert die Haftung des Films am Augapfel und gewährleistet die Ernährung der äußeren Hornhaut. Sie wird größtenteils von Zellen in der Bindehaut gebildet. Die Funktion der Tränendrüsen wird durch den Tränennerv, der an das zentrale Nervensystem angeschlossen ist, gesteuert.

 

Beim gefühlsbedingten Weinen unterscheidet sich die Zusammensetzung der Tränen vom permanent gebildeten Tränenfilm. Das emotionale Weinen hat für das Auge keinerlei Bedeutung, sondern ist lediglich Ausdruck von Gefühlen und ein Signal für unser Umfeld. Tränenbildung und Weinen lässt sich nur schwer kontrollieren. Selbst Freudentränen lassen sich nicht steuern, daher spiegeln Tränen tatsächliche Gefühle wider. Sie verursachen ein Gefühl der Erschöpfung aber auch Erleichterung.

 

Tränen sind Signal und Symptom für die unterschiedlichsten Erkankungen, jedoch kommen als Auslöser auch in Frage: Fremdkörper, Kälte, Luftzug und Dämpfe. Ohne Grund fließende Tränen bedürfen in der Regel einer Behandlung durch den Augenarzt.

 

 

 

 

 

 

Computeranimation Tränen

 


dargestellt und erklärt von
3D-Animation teleDesign
80802 München
Internet: www.teledesign.de


Bildmaterial: youtube 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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