Blow-out-Fraktur

 

 

Die Blow-out-Fraktur oder Obitabodenfraktur entsteht durch stumpfe Gelwalteinwirkung auf den Augapfel. Zu beobachten ist die Verletzung häufig bei Schlägereien. Aber auch im Sport, beispielsweise beim Tennis und Fußball, ist die Verletzung vorzufinden.

 

Durch den Druck auf den Augapfel kommt es zu einer Überlastung des Augenhöhlenbodens. Hierdurch bricht dieser und es kommt zu einer Öffnung zur Kieferhöhle hin. Muskel- und Bindegewebe des Auges können dann in diesem Bruch eingeklemmt werden. Auch Blutansammlungen können in den Muskeln auftreten, so dass es zu einem Bluterguss kommt.

 

Durch das Einklemmen der Muskeln oder die Blutansammlung kann die Beweglichkeit des Auges, vor allem der passiven Augenbeweglichkeit, stark eingeschränkt werden. Problematisch ist hier vor allem die Abgrenzung zu einer Lähmung der Augenmuskeln, die mit einem speziellen Test ermittelt wird. In der Regel kommt es zum Sehen von Doppelbildern. Gleichzeitig kann der Augeninnendruck ansteigen, wenn das Auge in die Richtung der Frakturstelle mit den eingeklemmten Muskeln bewegt wird. Monokelhämatome und Enophthalmus sind weitere Symptome, die durch die Verletzung ausgelöst werden. Wangen und Oberlippen können Sensibilitätsstörungen aufweisen.

 

Eine operative Instandsetzung der Verletzung wird derzeit noch diskutiert. In der Vergangenheit konnte oftmals beobachtet werden, dass sich die Verletzung spontan bessert. Jedoch ist noch immer der Einzelfall entscheidend, ob der Mediziner eine Besserung abwartet oder direkt operiert.

 

 

 

 

 

 

 

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