Akkommodationskrampf

 

Als Akkommodation wird die Anpassung der Brechkraft des Auges verstanden. Die Anpassung ermöglicht das Scharfsehen von Gegenständen, die unterschiedlich weit von der beobachtenden Person entfernt stehen. Mit zunehmendem Alter geht diese Eigenschaft des Auges verloren.

 

Der Akkommodationskrampf ist im wesentlichen ein Krampf der Ziliarmuskeln, die für die Akkommodation verantwortlich sind. Bei Weit- und Kurzsichtigkeit die nicht durch Hilfsmittel ausgeglichen wird, kann sich ein Akkommodationskrampf entwickeln. Der Spasmus tritt hier vor allem bei Sehfehlern auf die erheblich sind, und dadurch extreme Anforderungen an die Ziliarmuskeln stellen. Der Akkommodationsspasmus wird allerdings wesentlich häufiger durch die lokale Anwendung von Miotika verursacht. Als psychogene Störung kann er bei Schulkindern als Symptom für Schulangst oder Schulphobie auftreten. In diesem Fall ist der Krampf in der Regel mit einem Einwärtsschielen kombiniert.

 

Symptome für den Akkommodationsspasmus sind vor allem Kopfschmerzen und Verschwommensehen. Begleitend kann es bei allen Auslösern zu einem Schielen kommen. Die Therapie richtet sich nach der Ursache. In psychogen ausgelösten Fällen sollten psychotherapeutische Maßnahmen in Erwägung gezogen werden. Fehlsichtigkeiten können mit geeigneten Hilfsmitteln beseitigt werden und bei Miotika als Auslöser sollten die betreffenden Mittel nicht mehr verwendet werden. Der Akkomodationskrampf ist im eigentlichen Sinn ein harmloses Symptom.

 

 

 

 

 

 

 

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