Finnenkrankheit

 

 

Die Finnenkrankheit bezeichnet das Einlagern der Larven von Bandwürmern. Ihre Namen erhält die Erkrankung, da diese Larven als Finnen bezeichnet werden. Die Larven lagern sich hierbei in die Zellen des Zwischenwirts ein. Prinzipiell kann die Einlagerung in jedes Gewebe erfolgen.

 

Aus diesem Grund ist die Finne auch in der Lage, Schäden im Gehirn und im Bereich der Augen zu erzeugen. Die Bandwurmlarven werden zunächst von Bindegewebe eingeschlossen. Nach diesem Einschluss verkalkt das Gewebe und löst damit starke Schäden aus. In der Regel stirbt der Zwischenwirt an den Schäden. Danach wird er von Aasfressern oder, wenn zu diesem Zeitpunkt noch keine erkennbaren Krankheitszeichen vorhanden waren, vom Menschen verzehrt. Damit übertragt sich der Wurm auf den Hauptwirt, bei dem er keine Schäden mehr auslöst, da er diesen für das Überleben benötigt.

 

Die Finnen lösen beim Absterben starke Entzündungen aus. Diese können zu Krampfanfällen führen. Daneben können Sehnerven oder wichtige Sehzentren des Gehirns betroffen sein. In diesem Fall führt der Befall mit diesen Parasiten zu einem Sehverlust bis hin zur Erblindung.

 

Die Therapie besteht aus Albendazol oder alternativ aus Praziquantel. Eine weitere Möglichkeit ist die Behandlung mittels Bestrahlung, wobei das nachfolgend nekrotische Gewebe Komplikationen auslösen kann.

 

 

 

 

 

 

 

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