Erb-Goldflam-Krankheit

 

 

Bei der Erb-Goldflam-Krankheit handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Grundlage der Erkrankung ist eine Beeinträchtigung der Muskulatur, die dadurch bedingt wird, dass Antikörper eigenes Körpergewebe angreifen. Hierdurch ist eine reibungslose Übertragung der Reize von den Nerven auf die Muskeln nicht mehr möglich.

 

Bei den Patienten greifen Autoantikörper aus dem Blut die Rezeptoren der Nerven an. Hierdurch kann das Acetylcholin seine Aufgabe nicht mehr vollständig erfüllen. Durch die Störung dieser Übertragung wird der Muskel nicht mehr angeregt und der Muskel spannt sich deswegen nicht mehr an. Der Muskel an sich bleibt allerdings funktionsfähig. Bei mehr als zwei Dritteln der Patienten wird eine Veränderung der Thymus-Drüse festgestellt. Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und den Veränderungen konnten bisher allerdings nicht einwandfrei geklärt werden. Auch die eigentlichen Ursachen sind bisher weitgehend unbekannt. Diskutiert werden sowohl genetischen Faktoren, als auch psychische Beeinträchtigungen.

 

Im Bereich der Augenheilkunde ergeben sich vielfältige Symptome, die nicht zuletzt Auslöser für den Besuch eines Arztes sind. Unter den Symptomen finden sich herabhängende Augenlider. Die Augenmuskeln sind geschwächt, was ein Doppeltsehen zur Folge haben kann. Obwohl die Schwäche an jedem Muskel auftreten kann, sind häufig nur die Augen betroffen, weshalb die Patienten sehr oft den Weg zum Augenarzt suchen.

 

Die Ausprägung der Erkrankung variiert stark und kann von leichten Augensymptomen bis hin zum Tod reichen. Bei Veränderungen des Thymus wird dieser operativ entfernt. Ansonsten wird das Immunsystem unterdrückt. Dies geschieht in der Regel durch Cortison. Darüber hinaus kann in Einzelfällen ein Austausch des Blutplasmas erforderlich sein. Weitere Möglichkeiten, wie die Gabe von Immunglobulinen, finden ebenfalls Anwendung.

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis:

 

Der Inhalt der Website www.augenlasern-lasik.com dient lediglich der allgemeinen Information interessierter Besucher. Wir möchten darauf hinweisen, dass die angebotenen Informationen und Inhalte keine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen können und zur Stellung von Diagnosen und Vorgehensweisen nicht geeignet sind. Es ist immer ein Facharzt  zu Rate zu ziehen. Hierzu möchten wir Sie ausdrücklich auffordern.

 

 

 

Was suchen Sie?