Apoplexia pupillae

 

 

Unter einem Apoplex ist die plötzliche Unterversorgung eines Organs durch die blutführunden Gefäße zu verstehen. Auslöser der Unterversorgung ist ein Verschluss der blutführende Gefäße. Bei der Apoplexia pupillae, die auch als anteriore ischämische Optikusneuropathie bezeichnet wird, sind hiervon vor allem die den Sehnerv versorgende Arterien betroffen. Die betroffenen Arterien sind im Zinn-Haller-Gefäßkranz lokalisiert, wodurch der Sehnervkopf ungenügend durchblutet wird. Hierauf kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und weiteren Nährstoffen, die für das Überleben der Gewebe notwendig sind. Durch diese Unterversorgung wird der Sehnerv geschädigt, wodurch es zu einem plötzlichen Abfall der Sehleistung des betroffenen Auges kommt.

 

Die Auslöser der Apoplexia pupillae folgen denen der Schlaganfälle und Herzinfarkte. Oftmals ist der Auslöser eine Verstopfung der Gefäße. Aber auch Entzündungen und Arteriosklerose der betroffenen Gefäße kommen als Auslöser in Frage. Daneben sind Menschen mit Diabetes mellitus von der Unterversorgung betroffen. Die Abnahme der Blutmenge oder Störungen der Gerinnung runden das Ursachenbild ab.

 

Der Apoplex kann auch durch die Einnahme von PDE-5-Hemmern entstehen, die zur Beseitigung von Erektionsstörungen verabreicht werden. Bekanntester Vertreter dieser Klasse ist Viagra.

 

 

 

 

 

 

 

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